Der Klang von einer fremden Stimme, die nach Klaviertasten schmecken. An der Hand streifend, vergleichbar mit einem schüchtern verliebten Mädchen, das sich nicht traut. Atmend wie ein Wind aus sibirischen Lungen, und schlafend wie der müde See an einem Morgen, den ich gestern noch besuchte. Er schlief mit offenen Augen, denn ich sah darin Lichter, die mir eine Geschichte über die Stadt erzählten, so, als könnte man direkt in heimliche Träume blicken. Die Locke, die verspielt vor mir springt, viel eher aus deinen lachenden Gedanken wachsend, als am stummen Kopf. Dabei blieb es eigentlich auch schon, schweigsam mit jeder Silbe, nach denen ich hoffnungsmilde lausche. Wenn ich gewartet hätte, auf langatmige Gefühle und ausdehnende Gedankenströme, stünde ich hier nur mit Worten, die nicht wüssten, was sie gestehen sollten. Vielleicht suche ich nur nach dir, deshalb flüchte ich, wieder und immer wieder. Innerlich verweile ich derweilen in einer gedachten Warteschlange, von der Neugier geflochten und verknotet mit elegant narrischer Verschwiegenheit. Die Lippen seufzen schließlich, die nicht anders können, als die Haut zu fühlen, die sie morgen vermissen werden.
20120205
20120114
Versinken und Ertrinken.
© mimiroux
20111230
...und morgen, flüchte ich einfach nach Paris.
Wenn ein Kapitel in meinem Leben begann, ging sie meist auch eines Nachts schneller zuende, als dass ich auch nur kurzatmig blinzeln könnte. Ich erhoffte mir nichts, sowie ich es nach wie vor nicht tue. Irgendwann hörte ich einfach auf zu rennen, nach etwas zu greifen, das zu weit vor mir lag und in der Ferne unerreichbar verblieb. Auf ewig bleibt letztendlich die Erinnerung, viel zu irrelevant um noch einmal gedacht zu werden. Wenn ich mich also nun entscheiden müsste, zwischen jemanden, der meine Hand hält, und einem anderen der sie loslässt, würde ich mich dazu entschließen, selbst zuerst loszulassen. Ich würde mich dann in Paris verirren und mich unauffindbar machen.
© mimiroux
20111129
Postkarte mit Lieben Grüßen: Dein Herz.
Ich streifte mit den kleinsten Gedanken die lauwarm behellte Passage entlang, fragte mich wieviele Herzen auf dieser Welt schon gebrochen wurden, und wo meins nun verloren ging. Ich könnte schwören, ich hätte es auf den Straßen von Paris wandern sehen, exakte 22 Komma 5317 Meter vom Tour d'Eiffel entfernt! Es sei irgendwann später vergnügt in eine belebte Gasse eingebogen. Dann verlor man jegliche auffindbare Spur. Wenn ich nun vom Katzenjammer sprechen würde, wäre ich nur mehr als sehr beleidigt. Schließlich befand ich mich in einer Stadt, der sich nach Moskau anhörte, wo einem bepelzte Köpfe stumm zunickten und ein duftender Mandelgeruch dezent die Nase grüßte. Der unterkühlte Wind dort kitzelte mich an den rosa Wangen, und der auf russisch denkende Baum steckte mir unbemerkt sein letztes Blatt ins Haar. Ich atmete kaum, und hielt die Luft an. Vielleicht war ich einfach auf naive Art neugierig, ob ich auch tatsächlich in jedem Moment tot umfallen würde. Ich werde es wohl niemals erfahren. Denn in diesem blinzelnden Augenblick kam mir der grotesk lächelnde Postbote aus der Haustür entgegen, ohrfeigte mich galant, und drückte mir eine Postkarte in die Hände. Sie kam aus der westlichen Hemisphäre, riechend nach Croissants und wärmeren Temperaturen. Schnappend nach Luft, drehte ich das Bild des Eiffelturms um:
"Verreist bin ich. Es geht um die ganze Welt, weit weit weg. Kümmere dich gut um dein Hirn. Auf Nimmerwiedersehen. Dein Herz."
Ich wollte kurz auflachen, aber meine Augenfalten waren schneller. Deshalb schmunzelte der Mund nur und ich knickte die Karte zusammen. Dann wurde mir auf einmal klar: Wenn jeder Weg dir noch so weit erschien, hattest du vielleicht einfach nie ein wahres Ziel vor Augen.
20111120
Herbsttanz.
Wie soll man nur im kühlen Herbst tanzen? Mein Kleid ist dafür viel zu kurz geraten, und mein Herz fürwahr resigniert, auf beklagenswerte Art, wie mir zu Ohren schlich. Wie edel auf einmal solche Worte sich so reizend präsentieren, aus deinem Munde klingt es wunderbar närrisch, ohne authentische Konnotation. Sie hängen bloß lasch an der Angel, die mehrdeutig zu oft ausgeworfen wurde. Die narzisstische Freude daran ist kaum verwunderlich noch bewundernswert. Anspruchslos belächle ich also dieses Treiben des üblichen Geplänkels, zu ridikülen Liebeleien neigend, von der ich im Grunde herzlich mehr und weniger verstehe, als mir je lieb ist. Ist das Ganze nicht ein seltsames Spiel? Wirft man einen Blick auf die kleine Erinnerung, wird man nur feststellen, dass sie schon wieder ein Jahr älter geworden ist. Ich folge dir heute nicht, auch nicht morgen - stattdessen hoffe ich, dass du einen Gedanken an mich für den übermorgen aufhebst. Ein Herz auf der Hand, mein Kopf in der Hosentasche, stattdessen viel Farbe und Fantasie an jedem Morgen.
© mimiroux
20111029
Adieu Welt.
Wundervoll. Diese vielen, vielen Gesichter schon am Morgen. Aber warum beschwere ich mich? Während ich hier in einem komischen Loch befinde namens krea-tief, nicht wirklich wissend was das jetzt bedeuten mag, krame ich ein verstaubtes altes Lied aus meinem Schrank hervor, das sich prompt wieder fest in meinem Kopf einnistet. Listig, diese Dinger, aber man fühlt sich gut dabei. Bin ich eigentlich wieder in eine kleine Rolle geschlüpft? Für mich war sie immer etwas größeres, aber irgendwann doch "old fashioned". Heutzutage geht es ja mit anderen Dingen zu. Anstatt sich die verliebten Gefühle gedankenzerbrechend zurechtzulegen, liegt man einfach nachts im Bett und hört auf dem Handy bedingt rauschfreies Radio. Man hüpft sich durch die vielen Kanäle durch bis entweder ein guter Oldie Song in den Ohren tanzt, irgendwelche Instrumentalisten namens René Oswald verkündet werden, am Thema Schuldenkrise und Co. stundenlang gelutscht, oder den Nachtlauscher selbstgeschriebene Prosa mit dem übergreifenden Titel "Texte aus der goldenen Feder des Chefs: Scheiß auf Schiller - Wosch liest Wosch" präsentiert wird, nachts um halb 1 Uhr. Irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen und nun sitze ich hier und höre wieder einmal dieses Lied. Aber die Sonne vermisst mich schon. Und ich vermisse einige Leute da draußen in der Wildnis und Stadtgewimmel. Adieu Welt!
© mimiroux
20111022
Zirkus der jonglierenden Synapsen.
© mimiroux
_________________________
"Es ist leicht, in der Welt zu leben, nach der Meinung der Welt; es ist leicht, nach der eigenen zu leben in der Einsamkeit; aber der große Mensch ist der, der mit perfekter Süße mitten in der Menge die Unabhängigkeit der Einsamkeit bewahrt."
- Ralph Waldo Emerson (Essays and Poems)
20111010
Verwelkte Herzensrisse.
Eine kleine Last fällt herab, wie ein Haar, das sich von einer Pracht löst und im Stillen an einem verlorenen Ort verwelkt. Vergleichbar ists mit einem Gedanken, der von einer Vergessenheit getilgt wird, während sein Gefühl im Inneren tief nistet. So zaghaft zärtlich die Fragmente der Traurigkeit selbst in die kleinsten Fingerspitzen schlüpfen. Wir jagen vermeintlichen Vorstellungen nach, maskiert in den schönsten Erinnerungen, kurzatmig wie der rote Herbst. Dann sind es aufrichtige Worte, die ein leeres Herz füllen, wo die Schwermut zuvor noch ein Mieter war. Was wir geben, sei es nun verpackt in Geste oder Wortgefüge, ist gleichsam kostbar, wie das, was wir bekommen. Wem ein Lächeln gebührt, ist gewiss eine Sache, die jedem selbst als Frage mit einer vernünftigen und sowohl herzlichen Antwort zu bekleiden ist. Wo einem das Herz ein klein wenig zerbrochen wird, so findet man doch stets ein anderes, das einem die Risse füllt.
© mimiroux
"Liebe, die von Herzen liebt, ist am reichsten, wenn sie gibt." - Emanuel Geibel
(Gewidmet an Ngoc Han Chau und an diejenigen, die bei mir sind.)
20111005
Abschied.
© mimiroux
20111002
Schallplatten über treue Herzen.
Es passiert mal, wie es kommt und geht: Man verliert sich ein klein wenig selbst in jenen kurzatmigen Momenten, wenn das Herz schon längst auf der Vermissten-Anzeige abgedruckt ist. Wie oft lächelt einem dann die Frage ins Gesicht: Was wollen wir wirklich? Was bist du eigentlich für ein Mensch? Wer bist Du? Wir wünschen uns doch hin und wieder vieles, was man jedoch tatsächlich nach Hause geliefert bekommt - ganz persönlich vom Postboten der Firma "Realität GmbH" - sind schön verpackte Tatsachen, unverständliche Erlebnisse und ein paar alte Socken.
Wenn ich meine an der Wand hängenden Schallplatten betrachte, während die Gedanken eine nachdenkliche Runde gehen, wünsche ich mir, man könnte elegant und charmant Situationen aus dem eigenem Leben mit einem neuen Lied überspielen. So musiziert das Leben aber nun mal nicht. Eine von Handeln, Denken und Erfahrungen bedruckte Spur lassen wir hinter uns, wie wenn eine Saphirnadel eines Plattenspielers musikalisch über die Rillen spaziert. Eingraviert, irreversibel und beschränkt abänderbar.
Was wir uns letztenendes in Wirklichkeit wünschen, ist in vielerlei Hinsicht das tiefherzige Glück und die eigene, bescheidene Zufriedenheit mit der Welt. Wir leben wohl nur einmal, und wir sind nur dieses eine Mal wir selbst. Zu schätzen wissen, was wir bekommen. Die unumkehrbaren Tatsachen und menschlichen Fehlern zu akzeptieren. Sich selbst am herzlichsten zu bewahren, wie auch die Menschen um dich herum.
Wir leben, wir denken, wir handeln, wir lieben, wir vermissen, wir weinen, wir lachen, und wir wagen es nicht zu bereuen. Wir sind, wie wir nun mal sind und gehen weiter, unserem Herzen treu und mit der Liebe zur Welt in der rechten Brusttasche.
© mimiroux
© mimiroux
20110918
Ein Herz, das laut denkt.

Ein Herz denkt eigenständiger als manch einer vielleicht vermuten mag. Die Spielerei mit vielerlei Gedanken, versunken in das Lied eines Mittagsregens, während wir uns eine verlorene Strähne aus dem Gesicht fischen. Wie viel kann man durchschauen? Sei es ein einzelnes Gefühl, eine ganze Persönlichkeit oder ein einzig gesagter Satz. Dann wollen wir alle doch nur ein bisschen aus unserer eigenen Haut heraus. Mir entrückt ein kleines Lächeln. Ich erinnere mich an ähnliche Worte eines Freundes, die mir durch den Kopf spazieren: Wir können uns die Welt noch so schön ausmalen, wie es uns beliebt. Doch wir werden sie erst verstehen, wenn wir ihre Tatsachen akzeptieren. Regentropfen am Fenster schmunzeln mich nostalgisch an, erzählen mir von Trübsal und kleinen Sehnsüchten, während die Welt dabei ein wenig ungerechter wirkt. Selbst der warme Tee schmeckt auf einmal tröstlich und mein Shirt habe ich auch schon zerschnitten. Ich wundere mich. Dinge, die wir vergessen haben, werden hin und wieder von einem Traum aufgegriffen. Entlaufen ins trübe Bewusstsein, zeigen sie wohl das, was wir im Grunde unbemerkt vermissen. Der kalte Wind schmeichelt meiner Wange. Der Regen flüstert leise in den Nachmittag hinein. Erst jetzt bemerke ich: Es ist ein Herz, das nachts laut denkt.
© mimiroux
20110912
Holly.
Wenn ich mich wieder einmal wie eine Holly aus Breakfast at Tiffany's fühle, frage ich mich, wann ein rebellierendes Herz anfängt ein wenig vernünftiger zu denken. Aber vielleicht ist es das was wir lernen müssen, wenn wir erwachsen werden, dass wir nichts auf ewig festhalten können.
© mimiroux
20110905
Tea leaf.
"Your scent is soothing like mint,
carried to me by a breeze of wind
A smile, as gentle as camomile,
show it more often once in a while.
When I catch a cold you're my lemon plus Honey
You can make the most rainy days sunny
In hot summer a tall glass of iced tea.
Exactly what I want and need.
Never ask me again which type of tea you are.
Every answer is not near but far.
Because you can never be found like one of a kind;
The tea leaf in my cup of life."
- Bach Le Duc
__________________________
Ein so herzliches und freundschaftliches Gemüt! Eine die mir Freude schenkt, ein Lächeln ganz dezent zaubert, und ein sowohl achtsames Gehör als auch mit gutherzigem Rat umgarnte Stimme besitzend, für alle trübseligen Momente. Und trotz der charmanten Sinnfreiheit und fiesen Absurditäten, ebenso des Widersinns ein solch "vampirisches Geschöpf" mit einer allzu launenhaften und für mich selbst unliebsamen Art zu ertragen, kann ich diesen Menschen wohl doch nur sehr gern ins Herz schließen!smile emoticon heart emoticon (Für einen sehr lieben Freund.)
20110904
Junge Damen und die Liebe.
Ein bewölkter Tag. Aussicht auf Regen. Mit der letzten gemütlichen Tasse heißem Kaffee, ein letzter Schluck, kein zweiter wird mir vergönnt sein. Das Jane Austen-Buch wird zur Seite geschoben, die letzte Passage rief herzlichst ein Amusement in mir hervor, ich schmunzelnd darüber:
"Denn falls es wahr sein sollte, was ein berühmter Schriftsteller behauptet hat, nämlich daß es keiner jungen Dame zusteht, sich zu verlieben, ehe der Herr ihr seine Liebe erklärt hat, dann muß es sehr unpassend sein, wenn eine junge Dame von einem Herr träumt, bevor feststeht, ob der Herr zuerst von ihr geträumt hat."
Wohl wahr, denkt nicht jedes weibliche Geschöpf mit dieser beinahe ausnahmslosen Logik, sei es mehr oder minder auch nur ein Vorwand, um ein unausgesprochenes Zugeständnis elegant zu verstecken?
Ich empfehle mich für den heutigen Nachmittag, mit der charmanten Audrey Hepburn, leckerem Chai Tea, und tiefgründigen wie sinnfreien Gespräche über Gott, die Welt und die unausstehliche Liebe
© mimiroux
20110903
Unberührte Gefühle.
Es war das erste Mal, dass ich diesen mir noch unbekannten Weg entlanglief, aber das Gefühl der Nostalgie flüsterte mir anderes zu. Die kalte Luft schlug mir sanft ins Gesicht, mich frierte es jedoch kaum. Ich dachte über die alten Zeiten, und über das jetzt der vielen Momente nach. Einiges veränderte sich, manchmal mit nur einem gefühlten Augenaufschlag, schneller, als man genau hinschauen konnte. Doch mein Herz blieb gleich, das Gefühl unberührt, in dieser kleinen Welt. Würde man jemanden glauben, wenn er dem anderen sagen würde, dass man ihn vermisst, wenn er nicht mehr da wäre? Ich könnte wohl genauso mit einer Wand reden - über alles, was mein Herz erdrückt - doch niemals wäre es dasselbe wie mit einer Herzensperson. Manchmal fühle ich, dass unser Lachen immer noch gleich geblieben ist, herzlich und ehrlich wie der gestrige Tag. Selbst wenn Umstände uns trennen mögen, ich werde immer nach deinen Worten lauschen, das Gefühl in mein Herz legen und dankbar dafür sein, deine Hand gehalten zu haben. Wenn wir uns wiedersehen, werde ich dich in meine Arme schließen, ganz fest, und den Moment in meinen Händen halten, solange ich kann. Denn unsere Wege sind noch lang, wenn auch nicht unendlich, und für immer.
© mimiroux
20110901
Irrtum und Eleganz.
Ich dachte, ich wäre wohl geschult, mehr oder minder in den meisten Dingen, was die Liebe betrifft, aber ich irrte mich wohl (da haben wir schon das erste irrtümliche Etwas). Mehr noch, scheinbar schaffe ich es nicht, was meine eigene Lage betrifft, elegant zu denken. Selbsttherapeutisch eine völlige Kopfschüttel-Situation.
© mimiroux
"Here's my advice. Have a little faith, and if that doesn't work, have a lot of [irony and laughter]."
- Blair Waldorf.
20110827
Narrheit und Stärke.
Man könnte wirklich meinen, man stünde allein in dieser großen Welt, und eigentlich gleicht sie doch nur einem kleinen Dorfe.
Anderes jedoch scheint man schneller zu vergessen, als es liebenswert ist: Es ist ganz gleichgültig, mit welcher Last du zu kämpfen hast. Sieh dich um, und du wirst staunen, welche Beschwerlichkeiten jeder einzelne von uns in seinem Herzen tragen muss. Vieles erkennt man einfach nur nicht auf den einfachen Blick. Für diese Menschen ist es gleichermaßen hart, wie für einen selbst. Womöglich wird dann erst klar, für welch kindliche Angelegenheiten man manchmal seinen Kopf verliert.
Und genau das macht uns nur menschlicher und stärker.
© mimiroux
20110821
Pure Narrheit.
Wie schwer ist es, das zu finden, wonach man sucht? Man sagt, was man verschenkt, kann man nicht mehr leichter verlieren, als zuvor. Genauso ist es oftmals mit Worten. Einmal gesagt können sie noch lange in unserem Gedächtnis eingebrannt sein, manchmal aber verblassen sie nach der fortschreitenden Zeit. Dann liegt es meistens am eigenen Glauben, nicht mehr daran festhalten zu können. Oder am Verlust der Bedeutung, die einst in die Worte gelegt wurde. Man klammert sich an leere Silben. Pure Narrheit.
© mimiroux
20110815
Rain in the desert.
"I’m drowning in my own memory.
Like a following cloud they keep on bothering me.
And I’ll try to forget all of them.
But they stick on me like dust on a gem.
Were I just another shoulder you could borrow?
A person you could give pain and sorrow?
But sometime this love will vanish like smoke.
Burning away like the cigarettes which I smoke.
Cause waiting for us to be together ,
Is like waiting for rain in the desert."
- Bach Le Duc
20110812
Wir sind Killer.
Was ewig existierte, war die Zeitlichkeit der Welt.
Ich kenne den Schmerz, den wir niemals aussprachen, haftend an jene Erinnerungen von dir und mir. Wir sind Killer, getrieben vom Durst auf den Gedanken nacheinander, und doch ertrinken wir so mühelos an ihnen. Innehaltend warte ich auf die Zeit, die alle lieblichen Worte sukzessiv verspeist und tilgt, bis auf die letzte törichte Silbe.
Ich erinnere mich.
Abonnieren
Posts (Atom)





