20100916

Das Leben ist wie ein Zirkuskarussell.



Okay, ich gebe zu, es ist wie in einem Affenzirkus! Alles glitzert, leuchtet bunt und schrill, das Getöse der Schimpansen, der Löwe mault brüllend, während das wilde Vogelwild wild und aufgescheucht umherflattert. Der große Elefant sieht das ganz gelassen und hockt in einer Ecke neben der Manege und genießt die auf den Boden liegenden Erdnüsse. Ein Clown weint und der Direktor hat auch schon längst seine Koffer gepackt. Ja, wo san ma denn hier!? Dabei wäre es doch um so einiges leichter, würde man sich im Kreise hocken und zusammen einen wohlschmeckenden Grünen Tee trinken. Aber wie es im wirklichen Leben so ist, sind solche Momente doch nur von allzu einfacher Seltenheit. Der irritierte Löwe macht seine Kreise und weiß nicht mehr wo oben und unten ist, und das alles, nur weil der freche Affe ihm einen Sack über den Kopf gezogen hat. Dabei rutscht ihm doch selbst die Mütze bis zum Halse herunter. Die rettende Angel muss her! Sonst wird es ja nie was. Aber einen Hacken gibt es bei der ganzen Aktion immer, mit lieben Grüßen von Mister "I'm-too-complicated-for-you". Hier und da gibt es auch noch andere tragische Szenarien! Seit wann lacht das kleine Mädchen nicht mehr über die Witze des Clowns? Seit wann tänzelt der in der Lüfte schwankende Akrobatiker mit zwei verkleideten Miezekatzen auf einer Stange hin und her? Es ist ja fast so wie im verrückten Fernsehen, nur in 11 (oder 26?) Dimensionen.

Am besten ist es wohl, wenn man aufeinander zugeht, statt sich gegenseitig versehentlich umzuschmeißen, und alle sich einmal ganz dolle drückt.



© mimiroux


20100904

Bunter Kehricht.

TumblrEs ist ein aberwitziges Schauspiel, mich zu sehen, ein wenig irritiert umherstreifend in dieser kleinen Welt. Es ist eine Sache, eine inspirierende Quelle zu finden, in all dem Kehricht, der hier vor sich hin vegetiert. Eine andere ist es, aus reinem Herzen zu sprechen, denn da wird jedes noch so unscheinbare Wort ein essentieller Strich im großen Kunstwerk, gemalt von aufrichtiger Kreativität. Wenn man sich in einem tiefen Loch wiederfindet, nicht wissend wie man um alles in der Welt da rauskommt, ist es ein herzlicher Rat, die Augen zu schließen und in sich zu gehen. Ein vertrautes Gefühl wird einem die Hand reichen und beim nächsten Augenaufschlag steht man an einem ganz anderem Ort. Dort, wo man über sich selbst milde schmunzeln kann.


© mimiroux

20100829

Puppenspiel.

Ein Herz verstummt, eine zuflüsternde Stimme versinkt im pochenden Meer von Farben. Alles erscheint wie eine Traumwelt, dessen Schauspiel keineswegs für den klaren Verstand inszeniert wurde. Jedes einzelne Szenario, welches sich taktvoll, ja fast schon mechanisch tänzelnd vor Augen abspielt, ist mit Gefühl bepinselt worden.


Es ist ein kleines Karussell der erblühten Liebe, die zu einem hoffnungslosen Trauerspiel wurde und als dramatische Tragödie endete. Während die unzähligen Sternschnuppen ihre einsamen Kreise ziehen, und die farbenfrohen Blumen mit ihrer Farbpracht lächeln, wird ein letzter Walzer getanzt. Dann ertrinkt alles in züngelnden Flammen. 

Lebwohl, lebwohl, meine Liebe.



© mimiroux

20100824

Vom Winde Verweht.


Ein Kapitel in meinem Leben begann, und ging eines Nachts zuende. Ich erhoffte mir nichts, sowie ich es nach wie vor nicht tue. War es der unbändige Luftzug, der plötzlich kam, und die Seiten umblätterte? Meine Wurzeln waren wohl nicht stark genug, ich bin doch nur eine kleine, weiße Blume. Tröstliche Worte trug der Wind herbei, gezeichnet von treuen Herzen. Irgendwann hörte ich auf zu rennen, nach etwas zu greifen, das zu weit in der Ferne leuchtete. Auf ewig doch bleibt es eine Erinnerung.


© mimiroux

20100821

Traumtaumel.

♡Nächtliche Träume sind eigenartig. Manchmal zeigen sie uns unser wahres Inneres, das, wonach wir uns heimlich sehnen oder wovor wir uns furchtbar fürchten. Getarnt als längst vergessener Wunsch oder auch als verdrängtes Gefühl tief im Unbewussten am Tage, wird zum seltsam verpackten Schauspiel voller Farben und Eigenartigkeiten in der Nacht. Manchmal spielt sich so manches Szenario ab, in einer bittersüßen Welt, in der alles so unglaublich fiktiv zu sein scheint, sodass kurz vor dem nächsten Augenaufschlag sich nur noch Verwirrung im schläfrigen Gemüt breitmacht. Nicht sehr oft ist es eine Regel in der Praxis, dass man sich zum erfolgreichen Traumdeuter ernennen mag: Sei es aufgrund der fehlenden Erinnerung, der Komplexität des Geträumten oder einfach nur der kompletten Desinteresse wegen, weil die alltägliche Realität eine höhere Rangordnung einnimmt, sollte es ein Wecker gewesen sein, der einen aus dem wilden Schlaf riss. Doch wenn man das seltene Glück hat, dann klopfte eine kleine Erkenntnis an den Pforten zum Verstand.

Als ich eines Morgens aufwachte, plagten mich dumpfe Kopfschmerzen. Ich tapste zum Fenster, öffnete diese und gewährte der frischen Luft häuslichen Eintritt. Wie ich so die Sonnenstrahlen wärmend auf meiner Haut spürte und die Augen dabei schloss, tänzelte mir mit einem Mal ein Gedanke durch den Kopf:

Verzichte auf das Gerede der Leute, denn sie kennen dich nicht und wissen nicht, wie es so ist, in deiner ganz eigenartigen Welt. Diese Menschen sind nicht essentiell für das, was du dir selbst gestaltet hast. Du brauchst sie nicht um neues Leben, mit der gesuchten Inspiration, zu schöpfen. Denn die, die dich wirklich kennen und dir mit Herzlichkeit begegnen, bleiben immerfort eine treue Muse deiner Kreativität, die deiner Welt immerzu mit neuem Leben einhaucht. Ich bin wie ich eben bin.



© mimiroux

20100817

Ich bin wie ich eben bin.


Als ich eines Morgens aufwachte, plagten mich dumpfe Kopfschmerzen. Ich tapste zum Fenster, öffnete diese und gewährte der frischen Luft häuslichen Eintritt. Wie ich so die Sonnenstrahlen wärmend auf meiner Haut spürte und die Augen dabei schloss, tänzelte mir mit einem Mal ein Gedanke durch den Kopf:

Verzichte auf das Gerede der Leute, denn sie kennen dich nicht und wissen nicht, wie es so ist, in deiner ganz eigenartigen Welt. Diese Menschen sind nicht essentiell für das, was du dir selbst gestaltet hast. Du brauchst sie nicht um neues Leben, mit der gesuchten Inspiration, zu schöpfen. Denn die, die dich wirklich kennen und dir mit Herzlichkeit begegnen, bleiben immerfort eine treue Muse deiner Kreativität, die deiner Welt immerzu mit neuem Leben einhaucht. Ich bin wie ich eben bin.


© mimiroux

20100816

Im Feuer verbluten.


Warum?


Kisses and smoke ~
Es war kein Hass, das ich verspürte, eher die Sehnsucht nach Flucht, kreiiert aus der aufkeimenden Angst, die meine Absichten prägten. Jetzt stehe ich hier, alleine, inmitten von düsteren Schatten, mir kalte Küsse zuhauchend. Selbst wenn der Regen meine Kümmernis verwischt, geht meine innere Welt in Flammen auf.


Es mordet mich, leise und langsam, Stück für Stück wird meine Seele zerfressen. Der ewige Wankelmut, schwankend wie eine Schaukel im stürmischen Wind, hat mich erblindet mit der Unfähigkeit das Wahre zu erkennen. Ich blute, verblute, blutend im unzähmbaren Feuer der Verzweiflung, doch der wahre Mörder bin ich selbst.

Das Leben ist kein Spiel, jeder Zug ein unumkehrbares Geschehnis, schwer verzeihbar jede unüberlegte Handlung. Das Nächtliche flüsterte mir folgendes zu: "Der gnadende Gott kann dich nicht retten, egal wie oft er dich geliebtes Kind nennt, du bist gefallen, wie ein schwarzgeflügelter Engel, in die Hände der Hölle gelandet."


Lass mich sterben. Lass mich verbrennen. Lass mich gehen, auch wenn es meinem Willen vielleicht nicht entsprechen mag, oder halte mich und strafe mich mit deinen Lügen und sieh mich dabei an. Ich verzehre mich nach dieser Art, die mich im Stillen tötet, denn ich weiß um meine Schuld, als ich das Leuchten erlöschte.


© mimiroux

20100815

Monster.


alone, depressed, sad, bad, monster, girl



Wie das traurige Schicksal einem so spielt, treiben einige Einseitigkeiten in den unglückseligen Wahnsinn. Trotz aller Liebenswürdigkeiten, so rein und weiß, an Aufrichtigkeit kaum den Zweifel zum Kläger machen zu können, versperren kaltblütige Mauern den Weg. Kurz war es die Irritation, die allen Sinnen den Verstand raubte, dumme und unüberlegte Worte Freiheit gewährte, welches jegliches Mitgefühl verbluten ließ. Der Herzschmerz klopft an beide Türe, die nächtliche Zeit stets bevorzugt, und sträut einsame Tränen in die Augen. Alles zerbarste wie ein Spiegel beim Fall und ließ ein verwundetes Opfer zurück. Ich bin grausam. Ein Monster.


© mimiroux

20100814

Ich leide an einer Anorexia namens Liebe.



Wie ein leises Lied beendet eine flüsternde Stimme des Herzens Schlaf. Sanfte Worte streicheln das Ohr, ein wohlig warmes Lächeln auf den Lippen erscheinen. Die Liebe scheint mit Zärtlichkeiten zu harmonieren, die Zweisamkeit ist ein gemeinsames Glück. Es ist wie ein kleiner magischer Moment, wenn der eine dem anderen ein materielles Stück, worin er seine ganze Herzlichkeit verpackt und ein Teil seiner Selbst, verschenkt. Alles scheint für den Wohlklang auf ewig ein Ständchen zu spielen.

Wie platzende Seifenblasen, durch ein Hauch von Wind ermordet, löst sich alles auf in eine nahende Peripetie. Verkehrt ist die Welt, kalt die Fingerspitzen, die einst so zärtlich über die rosigen Wangen strichen. Erstarrt sind die Gefühle, unbeweglich im Käfig des Herzens gefangen. Wo ist die Liebe hinfort? Das Lächeln ist inzwischen durch die lange Traurigkeit verblasst, die Empathie nennt sich nun Ertrunkener im Tränenmeer. Alles Leuchten scheint aus der Stille entflohen zu sein.

Wie das traurige Schicksal einem so spielt, treiben einige Einseitigkeiten in den unglückseligen Wahnsinn. Trotz aller Liebenswürdigkeiten, so rein und weiß, an Aufrichtigkeit kaum den Zweifel zum Kläger machen zu können, versperren kaltblütige Mauern den Weg. Kurz war es die Irritation, die allen Sinnen den Verstand raubte, dumme und unüberlegte Worte Freiheit gewährte, welches jegliches Mitgefühl verbluten ließ. Der Herzschmerz klopft an beide Türe, die nächtliche Zeit stets bevorzugt, und sträut einsame Tränen in die Augen. Alles zerbarste wie ein Spiegel beim Fall und ließ ein verwundetes Opfer zurück.



© mimiroux

20100813

Schuldig.

Ich weiß nicht wohin mit meinen Gedanken. Es brach aus wie ein Feuer, so schnell und unkontrollierbar, ich konnte nicht einmal richtig nachdenken, schon war es raus. Doch die Schuldige bin ich. Unwiderruflich ist das Geschehen, kaum zu rechtfertigen. Ich kann nur behaupten, es liege an meiner Unfertigkeit. Ein Mensch, der diese eine Sache nicht verdient hat.. oder besser: den Umgang damit in der Praxis verfehlt.



© mimiroux

20100811

Symptomatik: Tanzvoll.

‎"Wirklich, glauben Sie mir doch! Ich bin krank, jawohl, dem musikalischen Wahnsinn verfallen. Wissen Sie, wie das ist? Ständig, hier und dort, immerzu wie eine endlose Schleife ist es in meinem Kopf... besser gesagt in meinem Ohr. Was das schlimme daran ist? Bei jeder neuen Wiederholung, versagt mein innerer Verstand und ich fange an auf der Stelle schwungvoll zu tanzen! Ich weiß nicht recht, solche Symptome bei mir können für andere äußerst gefährlich sein!"


© mimiroux

20100810

Klavierstück.


Was gibt es vergleichbares, als ein magisches Klavierstück? Gefühle und Gedanken vereint in einem schweigenden Moment, einzig die Melodie führt, in eine Welt, dort, wo die Seeles des Spielers erblüht. Sei es eine Reise in die vergänglichen Zeit oder ein Augenblick in der stillstehenden Gegenwart. Wie bei der Kunst liegt es am Betrachter wie das Werk interpretiert wird. Ein Zuhörer und ein Stück aus klangvollen Noten.

© mimiroux

20100809

Nach dem Weg.



"Wohin des Weges, mein Freund? Weshalb irren Sie so herum?" 
Der Fremde sieht mich an, verwundert bei genauer Betrachtung, und schüttelt den Kopf. 
"Ich suche nach dem rechten Weg." 
Ich nicke. Meine Augen schweifen über die Gegend und das einzige, was an mein Blick einfing, ist eher untröstlich: Sand, Wüste und viel Wind.
"Aha, soso. Wo ist denn der rechte Weg?" 
"Ich weiß es nicht."
Er lächelt. Bevor ich ihm eine weitere Frage stellen kann, fährt er fort:
Aber wenn ich jemanden an der rechten Hand hätte, die richtige Begleitung, dann würde ich es vielleicht wissen! Aber es muss die richtige Person sein für den rechten Weg"



© mimiroux

20100808

Tee ohne Zucker.


Realex Wo man auch hinschaut, es wird immerzu gesagt, eine Mauer ist die beste "Offensive". Standfestigkeit und Intransparenz! Man wagt es nicht, die Karten geschleift in der hintersten Schublade. Oh, staubig ists wahrhaftig! Und sehr chaotisch, wenn man bedenkt, dass einem gänzlich der Überblick fehlt bei dem Kram hier! Übel nehmen kann man es niemanden so wirklich.


Eine Tasse Tee wäre mir recht, aber bitte ohne Zucker.


© mimiroux

20100712

Alles scheint (nicht) alles zu sein.


"Well... I don't say, it's alright
I don't say, that's how it should be.
I don't say, that i want it so much.
But i feel it."

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16 just held such better days - image #1782293 by saaabrina on Favim.comAll die glitzernen Geschichten der plastischen Unwirklichkeit,
es sind die Gesten eines wundervoll kreierten Freundes, wie eine fiktive Märchenfigur, weniger die raue Realität, die man betrachtet.
Doch das sollte lediglich ein erster Schritt eines langen Gedankenspaziergangs sein,
es geht um die kleine Kunst, meine eigene ist es, meine eigene Fantasie, meine eigene Kreativität, meine kleine, unscheinbar romantische Welt.
Ich male und male, mit schwingendem Feinhaar-Pinsel, ich frage mich, passen die spielenden Farben? Die schwungvollen Striche? Die kreative Komposition aus meiner imaginär-denkenden Perspektive? Oder ist alles zu abstrakt?
Vergleiche ich es mit der sprunghaften Wirklichkeit, einer schönen Fotografie, scheint alles wie ein in sich verlaufender Farbklecks, ohne Konsistenz, ohne Eindruck. Ein wirres, schwer interpretierbares Wirrwarr - viel zu komplex für den gesunden Verstand.
Schlichtweg ist es nicht das, was es sein sollte oder kann, eine totale Unfähigkeit in Praxis.
Oder denke ich nur allzu verkehrt?
Ist es die reale Welt, die es an künstlerischen Sein fehlt? An einer Antwort mangelt es mir vergeblich, soll ich wirklich danach suchen?


© mimiroux

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"Things are gonna change , but not for better.
Don't know what it means to me , but it's hopeless, hopeless.

Everything is everything, the more I talk about it, the less I do control. 
Everything means everything, can't understand a word, half of the stuff [I am] saying."

- Phoenix (Everything is everything)


20100711

Imperfektion.

Bei vergeblichen Versuchen sollte es bleiben, es ist eine einzige schmerzliche Unwahrheit der scheinbar nicht verbindlichen Worten, eine  Beteuerung, das ihre Handschrift trägt. Vereinzelte Gedanken in den Händen haltend, wie in einen Spiegel blickt sie unentwegt hinein. Es mag sie innerlich verzerren, ein schwarzer Fleck in der trüben Tiefe, ungreifbar und unbegreifbar. Eine reine Darstellung des Häßlichen, das sie reuevoll scheut, für das sie kein anderes Gefühl als vollkommene Aversion zeigt, es ist eine unerträgliche Schwäche, wie ein Schatten klebt es an ihren befleckten Körper. 

Eine reine Imperfektion.


© mimiroux

20100611

You make me wanna die.


Crazy


Rücksichtslos rebellisch, aber nicht ohne gefühlsbetonte Leidenschaft. Ausdrucksvoll und durchdringend mit jeder Zeile.

Der tiefrote Lippenstift, mit schwungvoller Schrift, eine Signatur auf dem Spiegel hinterlassend. Schwarz, viel schwarz. 

Die Musikströmung des Rock's hat mich mitgerissen, es strömt durch mich hindurch, ich ströme die hübsche Rücksichtslosigkeit aus, natürlich nicht ohne schwarzlackierte Nägel.. oder vielleicht doch rot? Wir werden sehen.

I would die for you, for sure...



© mimiroux

20100607

Ohne Worte.

clown


Das nennt man doch mal ein Schlag ins Gesicht. Und das auch noch unerwartet und plötzlich. Wie der schlimme Zufall einen fast schon in die krankhafte Realität zieht, wenn man gerade noch woanders verweilte. Für eine sehr lange Zeit wird wohl nichts weiter zurückbleiben als der stumpfsinnige Alltag. Taumel noch so vor mich hin in der Wirklichkeit. Alles erscheint nichtig, klein und unbedeutsam in dieser kleinen Welt.


© mimiroux

20100606

Swing.

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"Hallo, und sei gegrüßt! Ich bin Mr.Clown, mit zweiten Namen Realität!" 

Er ist groß, hat eine komische Clown-Maske auf und trägt ein ebenso seltsames Outfit. Bunt, schrill und einfach nur komisch. Imaginär, wie aus einem Traum entsprungen, aber er ist echt. Sein Grinsen ist verfremdlichend. In dem Koffer, den er mit sich trägt, befinden sich meine skrupellosen Fragmente, sagt er.




Wohin ich gehe, es ist da. Immer.



© mimiroux

20100605

Schwarzer Kater.


Witzig. Aber ich möchte schreiben. Auch wenn ich mich nur 400-Irgendwas Wörter bedienen kann, aber es sollte reichen. Ich denke, der Buchstabenfresser unter meinem Bett belauscht mich nicht mehr. Ich sollte ihm keine russischen Kekse mehr zuschieben, den letzten wollte er nämlich nicht. 


Die Welt ist einfach sinnlos. Gestern war sie noch verrückt, und plötzlich ohne jegliche Ankündigung: . 



Es reicht jedoch, wenn mir ein Herzensmensch zuhört, irgendwo da draußen, und dem Zwitschern der Vögel nebenher lauscht, so wie ich. Dann möchte ich diese Person ganz herzlich drücken und ihr sagen, wie gerne ich sie habe. Der Eintrag geht an dich, Du Leser oder Leserin der frühen Morgenstunden. Trink mit mir einen Kaffee, reden wir über das Leben, Gott und die Welt. Das typischer Philosophische eben. Die Zeit vergeht ohnehin schneller als man denkt. Oder wir schweigen und sehen uns gemeinsam den Sonnenuntergang an. Ich bin ein spontaner Mensch.

Du namenloser Kater, du hast einfach keine Courage. Wie soll man dir so einen Namen geben?



© mimiroux